Rückblick: Praktische Funktionsprüfung der "DGUV Grundprüfsätze für Rückfahrassistenzsysteme&qu

Am Montag, den 04. November wurden erstmalig Experten des Instituts für Arbeitsschutzes und der BG-Verkehr, zu einer praktischen Abnahmeprüfung der DGUV Prüfungsgrundsätze, geladen.

Es ist das all gegenwärtige Thema der gesamten Branche, "Rückwärtsfahren mit dem Entsorgungsfahrzeug". Die Lösungsansätze reichen von allgemeinen Rückwärtsfahrverboten, aufwendigen Gefährdungsberuteilungen bis hin zu Sammelstellen der Tonnen. Alle Ansätze Bedarfen einem hohen organisatorischen Aufwand und führen teils zu Unverständnis und Verärgerung der Bürger.

Aus diesem Grund stellte sich die DGUV und Ihre Branchenregel weitgehend offen für zusätzliche "technische Hilfsmittel" auf. Diese technischen Hilfsmittel, auch Assistenzsysteme genannt, wurden mit den "Grundsätzen für die Prüfung und Zertifizierung von Rückfahrassistenzsystemen für Nutzfahrzeuge" sehr präzise und detailliert, durch das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA), beschrieben.

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Diese Ausarbeitung der Prüfgrundsätze führte zu einer Klassifizierung der Assistenzsysteme, und deren unterschiedlichen Leistungsanforderungen.

RAS V1

Kamera-Monitor-Systems (KMS) und sensorgesteurte Warneinrichtung

optische und akustische Warnsignale

RAS V2

Kamera-Monitor-System und sensorgesteurte Warneinrichtung + Schnittstelle zum Fahrzeug (Bremsanlage oder sicherheitsbezogene Fahrsteuerung)

Einleitung einer Gefahrenbremsung

Reproduzierbar bemessene Verzögerung des Fahrzeugs

Unter diesen Bedingungen wurde das ViSy-RAS in der Kategorie RAS V2, erstmalig unter den neuen Prüfgrundsätzen, getestet.

Die praktische Prüfung beinhaltet, zum einen die Detektion und Erkennung vorgegebener Prüfkörper (Prüfkörper 1: stehende Person ca. 120 mm / Prüfkörper 2: hockende Person 50 mm) unter verschieden Bedingungen, wie zum anderen die vorgegebene Funktionskette der Notbremsung.

Erkennung und Reaktion (Notbremsung) eines Hecklader Fahrzeugs am "Prüfkörper 1"

Die dynamische Detektion von Objekten war ebenso Inhalt der Prüfung, wie die Detektion von statischen, kleineren Objekten auf festgelegte Distanzen.

Die praktische Konzeptprüfung wurde am 04.November erfolgreich mit der BG-Verkehr und dem Institut durchgeführt, die formelle Verarbeitung dieser Prüfung wird voraussichtlich bis zur IFAT 2020 (Mai 2020) ausführlich ausgearbeitet sein.

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